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Das gemeinsam erklärte Ziel des Tuberöse Sklerose Deutschland e. V. ist, die Lebensqualität von TSC-betroffenen Familien zu verbessern. Die Forschung spielt unter diesem Gesichtspunkt eine ganz wesentliche Rolle.

Der Tuberöse Sklerose Deutschland e. V. unterstützt daher seit Jahren die Forschungsarbeit in zweierlei Hinsicht. Zum einen gewähren wir namhaften Hochschulen und Einrichtungen in Deutschland Zuschüsse für anfallende Personal- und Materialkosten, die für Forschungsprojekte rund um die Tuberöse Sklerose anfallen. Zum anderen helfen wir bei der Rekrutierung von Teilnehmern, die an Studien mitwirken. So konnten und können wir sowohl Projekte fördern, die sich mit der Diagnostik der Krankheit beschäftigten, als auch Arbeiten zur Grundlagenforschung und Heilversuche unterstützen.

Eine Überblick über die aktuellen Projekte erhalten Sie auf dieser Seite.

Exist-1-Studie

Exist-1-Studie
Untersuchung der Wirkung der Substanz RAD001 bei der Behandlung von Subependymalen Riesenzellastrozytomen (SEGA)

A randomized, double-blind, placebo-controlled study of RAD001 in the treatment of patients with subependymal giant cell astrocytomas (SEGA) associated with Tuberous Sclerosis Complex (TSC)

Die molekularen Grundlagen der Tuberösen Sklerose sind bereits recht gut bekannt: In jeder Körperzelle gibt es einen zentralen Überlebensweg, der das Wachstum der Zelle sicherstellt. Schlüsselmolekül in diesem Weg ist das Protein (Eiweiß) mTOR. Damit es nicht zu unkontrolliertem/übermäßigem Wachstum kommt, muss mTOR einen Gegenspieler haben. Dieser Gegenspieler besteht aus den beiden Proteinen TSC1 und TSC2 (die hierfür zusammenwirken müssen). Bei der Tuberösen Sklerose funktioniert der hemmende Einfluss von TSC1/TSC2 nicht und deshalb kommt es zu unkontrollierter Aktivität von mTOR und zu vermehrtem Zellwachstum. Diese Zellen wachsen dann unkontrolliert in Gehirn und evtl. auch in weiteren Organen, wodurch SEGAs (gutartige Hirntumore) entstehen und andere Beschwerden (wie z.B. Krampanfälle, gutartige Nierentumoren) auftreten.


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Exist-2-Studie

Exist-2-Studie

Untersuchung der Wirkung der Substanz RAD001 bei der Behandlung der Lexikon: Angiomyolipome Angiomyolipome der Nieren oder einer LAM

A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Study of RAD001 in the Treatment of Angiomyolipoma in Patients With Either Tuberous Sclerosis Complex (TSC) or Sporadic Lymphangioleiomyomatosis (LAM)

Die molekularen Grundlagen der Tuberösen Sklerose sind bereits recht gut bekannt: In jeder Körperzelle gibt es einen zentralen Überlebensweg, der das Wachstum der Zelle sicherstellt. Schlüsselmolekül in diesem Weg ist das Protein (Eiweiß) mTOR. Damit es nicht zu unkontrolliertem/übermäßigem Wachstum kommt, muss mTOR einen Gegenspieler haben. Dieser Gegenspieler besteht aus den beiden Proteinen TSC1 und TSC2 (die hierfür zusammenwirken müssen). Bei der Tuberösen Sklerose funktioniert der hemmende Einfluss von TSC1/TSC2 nicht und deshalb kommt es zu unkontrollierter Aktivität von mTOR und zu vermehrtem Zellwachstum.


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