Mittwoch, 19. November 2008
In der Vergangenheit wurden
uns vereinzelt Fälle von Knochenbeteiligung bei Tuberöser Sklerose
(Osteosarkom) berichtet. Wir würden gerne versuchen, herauszufinden, ob diese
Osteosarkome in einem Zusammenhang mit der Tuberösen Sklerose stehen. Daher
bitten wir alle Betroffenen, bei denen oder in deren Familie ein Osteosarkom
diagnostiziert wurde, sich mit unserem Bundesvorstand in Verbindung zu setzen. Bitte
melden Sie sich beim Vereinsbüro: Tuberöse Sklerose
Deutschland e.V. Vereinsbüro – Karina Rückert Odenwaldstr. 16 65205 Wiesbaden buero@tsdev.org Selbstverständlich werden
Ihre Informationen vertraulich behandelt. Danke für Ihre Mithilfe!
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Das Osteosarkom (auch
osteogenes Sarkom) ist der häufigste primäre bösartige Knochentumor.
Seine Zellen können durch Teilung Knochen und Osteoid (unverkalkte
Knochengrundsubstanz) bilden. Das Osteosarkom zeichnet sich durch aggressives
Wachstum mit schweren Knochen- und Gelenkschäden aus. Metastasen gelangen
bereits im frühen Krankheitsstadium durch den Blutkreislauf in die Lunge. Zum
Zeitpunkt der Diagnosestellung haben bereits 20 % der Patienten
Metastasen.Osteosarkome entstehen
vorwiegend in den langen Röhrenknochen (Oberschenkel, Oberarm, Schienbein) des
Skelettsystems. 50 % der Osteosarkome befinden sich in direkter Nähe zum Kniegelenk.
Männliche Patienten im Kindes- und jungen Erwachsenenalter sind häufiger
betroffen. Der Altersgipfel liegt mit 60 % zwischen dem 10. und dem
25. Lebensjahr.
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