Der an
den Belangen und Fragen von Eltern von erwachsenen TSC-Betroffenen, denen
aufgrund einer geistigen Einschränkung kein selbstständiges Leben möglich ist,
ausgerichtete Workshop fand vom 23. – 25. November 2011 in Kassel statt.
Neben sozialrechtlichen Fragen, die die Teilnehmer am Samstagvormittag beschäftigten
und zu denen Dr. Anne-Christine Paul, Fachanwältin für Sozialrecht und
ehrenamtlich unterstützende Justiziarin des Vereins, fachmännisch Auskunft gab,
standen diesmal vor allem Verhaltensauffälligkeiten und Verhaltensstörungen im
Mittelpunkt der Veranstaltung.

Praktische Hilfen in diesem Bereich vermittelte Dipl.-Pädagogin Melanie Selberg, Mitarbeiterin der Autismus-Ambulanz des Wittekindshofes in Bad Oeynhausen, durch Erläuterung der aus einer Autismus-Spektrum-Störung entstehenden Probleme sowie Vorstellung des TEACCH-Ansatzes, der das Ziel verfolgt, bestehende Probleme in der Alltagsbewältigung durch eine den individuellen Schwierigkeiten und Problemen des Betroffenen angepasste Strukturierung von Zeit, Raum und Aktivitäten soweit wie möglich zu kompensieren.
Möglich war die Durchführung dieses Workshops dank der DAK, die diese Veranstaltung sowie den ersten Workshop für erwachsene selbstständig lebende TSC-Patienten im Sommer 2011 im Zuge der Selbsthilfeförderung auf Bundesebene mit insgesamt 7000 Euro förderte. Im Namen aller Teilnehmer möchten wir an dieser Stelle daher die Gelegenheit ergreifen, uns für diese großartige Hilfe noch einmal herzlich zu bedanken.
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