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Nachwuchsförderung weiterhin gesichert

Nach zweimaliger Vergabe des TSC-Stipendiums „Welcome to Cincinnati“ ist die Nachwuchsförderung im Zuge der internationalen Kooperation mit Professor David Franz und der TSC Klinik in den USA erneut gesichert. Stolzer Stipendiat ist diesmal cand. med. Daniel Ebrahimi-Fakhari, der nach Abschluss seines Medizinstudiums von Anfang Juli bis Ende September 2019 in den Genuss der dreimonatigen Hospitation kommen wird.

 

„Der Aufenthalt in den USA bietet Herrn Ebrahimi-Fakhari nicht nur die einmalige Gelegenheit sich klinisch und persönlich weiterzuentwickeln, sondern auch relevante neue Impulse für seine Dissertation zu erhalten“, erklärt Prof. Dr. Sascha Meyer, der den Doktoranden als Leiter des TSC-Zentrums Saarland bereits seit 2016 begleitet.

 

Daniel Ebrahimi-Fakhari ist am TSC-Zentrum Saarland in der Klinik für allgemeine Pädiatrie und Neonatologie im Bereich der Neuropädiatrie beschäftigt. Als an pädiatrisch-neurologischen Krankheitsbildern interessierter Nachwuchsmediziner konnte er dort im Rahmen seiner Promotionstätigkeit bereits zur Publikation der Daten aus der zu TSC durchgeführten ESPED-Studie und zur topischen Therapie mit mTOR-Inhiboren bei fazialen Angiofibromen beitragen. Er wirkte außerdem unterstützend an einer multizentrischen Studie zu den Versorgungsstrukturen von TSC-Patienten in Deutschland (Saarland) und Spanien (Barcelona) mit.

 

Nächstes Ziel sei für ihn nun der Abschluss seiner kumulativen Dissertation über seltene pädiatrische Erkrankungen am Beispiel des Tuberöse Sklerose Complex (TSC) bei Kindern und Jugendlichen. Gerade mit Blick hierauf freue er sich ganz besonders über die ihm gebotene Chance, praktische Erfahrungen in der Behandlung, aber auch in der Erforschung der Erkrankung sammeln zu können.

 

 

 

„Wir freuen uns mit Herrn Ebrahimi-Fakhari erneut einen engagierten Kandidaten gewählt zu haben, dessen Wunsch es ist, eine verantwortungsvolle Rolle als Arzt zu übernehmen und sein erworbenes Wissen TSC-Patienten zugutekommen zu lassen“, bekräftigt Stiftungsgeschäftsführer Helmut Hehn die Ausführungen des angehenden Arztes. Dem Ziel, Studenten und Ärzten eine vertiefte medizinische und wissenschaftliche Ausbildung im Sinne TSC-Betroffener und ihrer Familien zu ermöglichen, könne damit auch diesmal wieder in Gänze Rechnung getragen werden.