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Wochende zum Erfahrungsaustausch und zum Glücklich sein!

Mit TSC mitten im LEBEN! – Ein Treffen von erwachsenen TS-Betroffenen die ein selbstständiges Leben führen können

Obwohl kurzfristig leider noch 2 Teilnehmer krankheitsbedingt Absagen mussten war es mit 13 Erwachsenen TS-Betroffenen Teilnehmern eine schöne Gruppe, die sich von Freitag bis Sonntag in Nürnberg zum Erfahrungsaustausch und Zusammensein traf.

 

Freitagsabend war Anreise und man lernte sich kennen. Ein Teil der Gruppe ging beim Spanier essen, der andere Teil der Gruppe saß gemütlich im Bistro des Hotels und aß und unterhielt sich dort.

 

Für Samstagmorgen reiste Dr. Sauter an um für medizinischen Fragen und Beratung vor Ort für die Teilnehmer zur Verfügung zu stehen. Die Themen waren sehr vielfältig, wobei einige Themen immer wieder aufkommen. Da ging es um geeignete Ansprechpartner in der Nähe genauso wie um die Nebenwirkungen von Votubia. Teilweise wurden die Fragen schon im Vorfeld an Dr. Sauter geschickt. Für alle erklärte Dr. Sauter hat noch einmal die Entstehung der Erkrankung und die Ansätze der Therapie inklusive der Studien ausführlich, was besonders den noch weniger Erfahrenen zu Gute kam.

 

Die freie Zeit am Nachmittag wurde dann zum Teil auf den zur gleichen Zeit stattfindenden Altstattfest von Nürnberg verbracht oder zum Austausch genutzt. Ein Teil der Gruppe reservierte sich für den Abend einen Tisch beim Italiener, wohingegen Andere bereits auf dem Altstattfest gegessen hatten oder sich auch selbst versorgten.

 

Für Sonntag stand Frau Hötzl, eine Glückslehrerin, Coach und Psychotherapeutin auf dem Programm. Sie referierte über Glück, erklärte wie Glück entsteht, in welchen Situationen Glück empfunden wird und wie man glückliche Momente in schwierigen Situationen nutzen kann um die Situation besser bewältigt, indem man die Glücksmomente noch einmal bewusst wahrnimmt und verstärkt. Um sich diese Glücksmomente bewusst zu machen, hilft es ein Glücksbuch oder auch Dankbarkeitsbuch zu führen. Es kommt darauf an, wie die Situationen bewertet werden, und sie als Herausforderung oder als Krise gesehen werden. Werden Situationen als Herausforderungen gesehen, kann mit diesen ganz anders umgegangen werden und es ist möglich gestärt aus ihnen heraus zu kommen. Außerdem erklärte sie uns, was „Waldbaden“ bedeutet und wie man es für sich und seine Gesundheit nutzten kann. Waldbaden bedeutet, dass man in einem Naturraum ist, in dem man einfach nur wahrnimmt was ist ohne zu bewerten. Das „neugierige Kind“, das in jedem von uns lebt, wird wieder lebendig und staunt über das was es zu sehen bekommt. Der sehr spannende und informative Vortrag wurde durch zusätzliche interaktive Übungen ergänzt und hat den Teilnehmern sehr gefallen.

 

Das schöne und sehr gelungene Wochenende endete nach einem gemeinsamen Mittagessen und die glücklichen Teilnehmer begaben sich auf die Heimreise.