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Start des Stipendiums "Welcome to Cincinnati"

Erster Erfahrungsbericht von Daniel Ebrahimi-Fakhari

 

Mein Aufenthalt im Rahmen des Stipendiums „Welcome to Cincinnati“ mit Prof. David N. Franz begann im Juni mit der International TSC Research Conference in Toronto. Schnell konnte ich neue Kontakte knüpfen und die „wichtigen“ internationalen Gesichter der zahlreichen Fachartikel, die ich für meine Recherchen über TSC gelesen hatte, kennenlernen. Ein perfekter Mix aus Fachinformationen und der Möglichkeit, mit Betroffenen und Angehörigen in Kontakt zu kommen und ihre persönliche Geschichte kennenzulernen. Besonders beeindruckend empfand ich, wie schnell man in freundliche, persönliche Gespräche gekommen ist. Ein persönliches highlight war das „Early-Stage Career Researcher Symposium“, auf dem junge Wissenschaftler ihre Arbeit zum TSC vorstellten. Die diesjährige International TSC Research Conference stand unter dem Motto "Changing the Course of TSC“ - diese Kursänderung war zu spüren und es war atemberaubend zu sehen, wie viele junge Kollegen sich dieser Erkrankung erfolgreich widmen. Ich konnte während der Konferenz auch die Kollegen von Prof. Franz kennenlernen: Dr. Darcy Krueger und Dr. Jamie Capal, mit denen ich die nächsten zwei Monate am Cincinnati Children’s Hospital verbringen würde. Dr. Capal referierte u.a. über Autismus-Spektrum-Störungen im Rahmen von TSC.  Auch konnte ich neue Kontakte zu den Kollegen aus Boston knüpfen, wo ich einen weiteren Monat im Anschluss an meine Zeit in Cincinnati über deren Arbeit zu TSC am Boston Children’s Hospital lernen werde. Boston ist neben Cincinnati sicherlich eine der wichtigsten Forschungsinstitutionen, die am TSC forscht. Ich habe viel auf dieser Konferenz lernen können und denke, den Stein für eine gute und sinnvolle Zusammenarbeit mit den Kollegen aus den USA ins Rollen gebracht zu haben. Über meine Zeit in Cincinnati werde ich gerne bald berichten.