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Erste virtuelle Mitgliederversammlung von Erfolg gekrönt

Mit der ersten virtuellen Mitgliederversammlung am 13. Juni betrat der Tuberöse Sklerose Deutschland e. V. absolutes Neuland. „Mit einem solchen Erfolg hätten wir beim Austüfteln der Idee aber tatsächlich nicht gerechnet“, erzählt Bundesvorsitzender Helmut Hehn, der die Konferenz geleitet hatte. Gleich 60 Teilnehmer hatten das Angebot wahrgenommen. Rechnet man noch jene hinzu, die sich im Vorfeld an der schriftlichen Abstimmung beteiligt hatten, selbst jedoch nicht dabei sein konnten, kommen wir sogar auf insgesamt 105 Mitglieder, die von dieser neuen Art der Abstimmung Gebrauch gemacht haben – mehr als bei den Präsenz-Miitgliederversammlungen der Vergangenheit.

 

Neben dem formalen Teil, bei dem sich die Mehrheit nicht nur für die Entlastung des Bundesvorstandes für die Jahre 2018 und 2019, sondern auch für die vorgeschlagenen Änderungen der Satzung und der Beitragsordnung sowie den Erlass der Ehrenordnung ausgesprochen hatte, wurden der ergänzende Vortrag zum Thema „Corona und TSC“ sowie die TSC-Fragerunde gut und gerne angenommen.

 

„Gibt es Erfahrungen, wie Corona bei TSC-Betroffenen verläuft? Gibt es überhaupt Corona-Infektionen bei TSC-Betroffenen? Ist das Absetzen von Votubia® bei Wiederaufnahme in die Förderstätte sinnvoll und notwendig?“ Nur einige Beispiele für Fragen, zu denen Univ.-Prof. Markus Knuf, Dr. Adelheid Wiemer-Kruel, Dr. Christoph Hertzberg und Dr. Karin Mayer gerne Rede und Antwort standen.

 

Eine Übersicht zu den Abstimmergebnissen sowie einen Video-Mitschnitt des Vortragsteils finden unsere Mitglieder bei Interesse in unserem internen Mitgliederbereich (noch verlinken).

 

Virtuelle Angebote wie diese, z. B. in Form von Webinaren, soll es aber auch zukünftig in Ergänzung zu unseren Präsenztreffen geben. „Die Weichen hierfür haben wir nicht zuletzt auch durch die Änderungen in unserer Satzung gestellt, haben hier während unserer Konferenz durch eine weitere Einschränkung und Präzisierung der Ausnahmeregelung zur Durchführung virtueller Mitgliederversammlungen aber auch klargestellt, dass diese das Treffen von Angesicht zu Angesicht nicht ersetzen können und sollen“, so Amtskollegin und stellvertretende Bundesvorsitzende Claudia Leitzbach.

 

Unabhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ist der Tuberöse Sklerose Deutschland e. V. an dieser Stelle nun jedenfalls in jede Richtung gerüstet und kann stolz sagen, der Krise auch etwas Positives abgewonnen zu haben, das sicher zukunftsweisend für die Vereinsarbeit ist.