Infoblatt Coronavirus-Schutzimpfung für TSC-Patienten


Unser Infoblatt zur Coronavirus-Schutzimpfung wurde zum 09.03.2021 aktualisiert. Dabei wurden sowohl die aktualisierten STIKO-Empfehlungen als auch die Änderungen der Impfverordnung des Bundes berücksichtigt. Nach Überarbeitung der Impfverordnung werden nun auch chronische Nieren– und Lungenerkrankungen mit hoher Priorität („Gruppe 2“) und chronische neurologische Erkrankung sowie Menschen mit Immundefizienz mit erhöhter Priorität („Gruppe 3) bei der Corona-Schutzimpfung berücksichtigt. Damit wird ein breites Spektrum der in Verbindung mit TSC auftretenden Symptome abgedeckt, sodass viele der TSC-Patienten sich ebenfalls in Gruppe 2 und 3 wiederfinden dürften. Zudem wurde in die Impfverordnung die Möglichkeit aufgenommen, dass Menschen mit geistiger Behinderung, die nicht in Einrichtungen leben, zusätzlich zwei (statt bisher nur eine) enge Kontaktpersonen benennen können, die ebenfalls mit hoher Priorität impfberechtigt sind.

 

Information über die Terminvereinbarung und das Impfen, den Betrieb der Impfzentren, den Transport der Patienten dorthin etc. bleiben weiterhin Sache der einzelnen Bundesländer. Die Regelungen weichen von Bundesland zu Bundesland erheblich voneinander ab und sind deswegen nicht Teil unseres Informationsblattes. Sie können den Internetauftritten der Bundesländer entnommen werden. Bitte beachten Sie außerdem, dass derzeit (Anfang Februar) zunächst nur wenig Impfstoff zur Verfügung steht, der an die in der höchsten Priorität eingestuften Bevölkerungsgruppe (Gruppe 1) verimpft wird. Aktuell werden vor allem noch die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und die dortigen Mitarbeiter sowie besonders exponiertes Personal in Covid-Schwerpunktkliniken geimpft.

 

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Infoblatt Coronavirus-Schutzimpfung Stand 09.03.2021
2021-03-09_Infoblatt Covid-19-Schutzimpf
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Infoblatt CORONA & TSC sowie weitere Stellungnahmen


Wir haben für Sie Informationen zur Erkrankung am sog. "neuen Corona-Virus", SARS-CoV-2, zusammengestellt und sind auf die TSC-spezifischen Punkte besonders eingegangen. Wir bemühen uns, dieses Infoblatt auf dem aktuellen Stand zu halten, soweit dies in unserer ehrenamtlichen Struktur möglich ist.

 

 

Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) haben in der Vergangenheit in mehreren Stellungnahmen die grundlegenden Erkenntnisse zur Rolle der Kindertagesstätten und Schulen in der COVID-19-Pandemie zusammengetragen und aktualisiert.

  

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Infoblatt zu Corona und TSC
2020-05-26_TSDeV-Corona-V3.pdf
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Kinder in der COVID-19 Pandemie
DGPI_DGKH_zu_Kindern_COVID19__05_02_2021
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Schutzimpfungen, TSC & Corona

Die SARS-CoV-2 Infektionen steigen rasant an. Gleichzeitig wird das Wetter schlechter, macht uns wieder anfälliger für Erkrankungen der Atemwege und die Grippesaison beginnt. Welche Impfungen sind für Menschen mit Tuberöse Sklerose Complex und ihr Umfeld sinnvoll und können diese bedenkenlos durchgeführt werden? Dazu informieren wir Sie in unserer Kurzinformtion zum Thema "Schutzimpfungen"

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Schutzimpfungen, TSC & Corona
2020-10-21_TSDeV-Schutzimpfung-V1.pdf
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STIKO gibt Empfehlungen für COVID-19-Impfung bei Kindern und Jugendlichen heraus

Der Covid-19-Impfstoff Comirnaty® von Bi­oN­Tech ist in Deutschland seit kurzen auch für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren zugelassen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt den Einsatz in dieser Altersklasse jedoch zunächst nur bei Vorliegen eines anzunehmenden erhöhten Risikos für einen schweren Sars-CoV-2 Verlauf oder bei Kindern und Jugendlichen mit Angehörigen mit selbigem Risiko, die sich selbst nicht durch eine Impfung schützen können. Ein erhöhtes Risiko wird bei Kindern und Jugendlichen z. B.  bei Adipositas (BMI>30kg/m2), immunsupressiver Therapie, schwerer Herzinsuffizienz, chronischer Lungenerkrankungen mit anhaltender Einschränkung der Lungenfunktion, chronischer Niereninsuffizienz oder chronischer neurologische Erkrankung sowie bei syndromaler Erkrankung mit schwerer Beeinträchtigung angenommen. Der Einsatz des Impfstoffes bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren ohne Vorerkrankung wird derzeit nicht empfohlen.  

 

Hier die vollständige STIKO-Empfehlung lesen… 


Kontingente von Antigen-Tests

Um während der Corona-Pandemie die flächendeckende Versorgung mit Tests zum Nachweis einer akuten SARS-CoV-2 Infektion sicherzustellen, hat das Bundesministerium für Gesundheit mit Unternehmen Vereinbarungen getroffen, um für Deutschland ausreichende Mengen von hochsensitiven und hoch spezifischen Antigen-Schnelltests für eine patientennahe Anwendung zu sichern.

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Verzeichnis über Kontingente von Antigen-Tests
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Auf der vom BMG zusammengestellten Liste, sind Unternehmen aufgeführt die Schnelltests anbieten und die durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut festgelegten Mindestkriterien erfüllen.

 

Vielleicht auch für die Einrichtung, in der Ihre Angehörigen untergebracht sind, von Interesse?


Vitamin D bei COVID-19?

Fachgesellschaft empfiehlt für Risikopatienten Kompromiss

Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass schwer an COVID-19 Erkrankte einen niedrigen Vitamin D-Spiegel haben. Dies führt zur Diskussion, ob die vorsorgliche Einnahme des Sonnenvitamins vor der Krankheit schützen könne. Eine Vitamin D-Gabe alleine zur COVID-19-Infektionsprophylaxe oder -therapie ist derzeit jedoch nicht angebracht, sagt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) in einer aktuellen Stellungnahme.

 

Mit diesem Vorgehen nutze man mögliche, bisher jedoch nicht eindeutig belegte Vorteile, ohne das Risiko potenzieller Nachteile einer Überdosierung in Kauf zu nehmen. Vitamin D ist eigentlich ein Hormon, welches unter dem Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet wird und das an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt ist. Unter anderem ist es unverzichtbar für gesunde Knochen. Manche Studien lieferten Hinweise, dass Vitamin D möglicherweise respiratorischen Erkrankungen wie Lungenentzündungen vorbeugt und auch wichtig für die Herz-Kreislauf-Gesundheit ist. Ebenso gab es Anzeichen, dass es das Risiko für Diabetes und einige Krebsarten senken könnte. In den bisherigen Behandlungsstudien waren diese Effekte im Vergleich zu einem Scheinmedikament (Placebo) jedoch nicht eindeutig zu belegen.

 

 

Die vollständige Stellungnahme der DGE zur Rolle von Vitamin D in der Corona-Pandemie ist auf der Website der DGE abrufbar:

https://www.endokrinologie.net/aktuelles-details/stellungnahme-vitamin-d-corona-pandemie.php